Fabra. Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung — Fabra

Stand: 11. Oktober 2026

1. Verantwortlicher

edumod.ch – Wunderlich (Einzelunternehmen)
Inhaber: Kurt Wunderlich
Bachlettenstrasse 12
4054 Basel
Schweiz
E-Mail: support@app-fabra.de

Weitere Angaben im Impressum.

2. Worum es geht

Fabra ist eine App, in der du dir per Text-Anweisung kleine eigene Apps bauen lässt. Dafür braucht es ein Konto, einen KI-Dienst und einen Server, auf dem deine Apps liegen. Diese Erklärung sagt, was dabei wo landet. Sie gilt auch für unsere Website app-fabra.de und für die Web-Apps unter app-fabra.de/a/….

Was wir nicht tun: kein Werbe-SDK, kein Analytics-SDK, kein Tracking über Anbieter hinweg, kein Verkauf von Daten, keine Weitergabe an Werbenetzwerke. In der App ist keine dritte Bibliothek eingebaut, die dein Verhalten misst.

3. Was gespeichert wird, und warum

3.1 Auf deinem Gerät

Deine Apps, ihre Daten, deine Chats und deine Einstellungen liegen zuerst lokal im privaten Speicher der App. Ohne Konto bleiben sie dort. Zum Bauen brauchst du aber ein Konto, mindestens ein Gast-Konto; auch wenn du in der Ersteinrichtung „Erst mal ohne“ wählst, legt Fabra ein Gast-Konto an. Dann gehen deine Bau-Anfragen über unseren Server an die KI (Abschnitt 4). Und an unserem Server entsteht ein Konto ohne E-Mail-Adresse, mit Verbrauch und Aktivitätstagen (siehe Abschnitt 3.2). Ein Gast-Konto hat keine Sicherung bei uns und kann keine App mit anderen teilen.

Beim Start verbindet sich die App mit RevenueCat (siehe Abschnitt 5), auch ohne Konto. Mit Konto, auch als Gast, verbindet sie sich außerdem mit unserem Server (Supabase). Dabei fallen technisch deine IP-Adresse und Angaben zum Gerät an.

Ob dein Telefon den Speicher der App in seine eigene Gerätesicherung aufnimmt (iCloud oder Google), stellst du in den Einstellungen deines Telefons ein. Diese Sicherung liegt in deinem Konto bei Apple oder Google, nicht bei uns. Sie enthält deine Apps, Chats und Einstellungen, und beim Umzug auf ein neues Telefon kann das System sie mitnehmen. Deine Anmeldung bei Fabra legt die App dagegen, wo das Telefon es zulässt, im Schlüsselbund des iPhones bzw. mit dem Android-Keystore verschlüsselt ab. Dort ist sie an dieses Telefon gebunden und zieht nicht mit der Gerätesicherung um; auf einem neuen Telefon meldest du dich neu an.

Fotos, Tonaufnahmen und Dateien. Eine App, die du dir gebaut hast, kann einen Kamera- oder einen Aufnahme-Knopf haben oder Dateien aufnehmen. Was du damit aufnimmst, wird im privaten Speicher der App abgelegt. In deinen eigenen Apps gilt: Ohne Abo bleibt es dort. Wir übertragen es nicht, und die Datensicherung in deinem Konto enthält es nicht. Mit Abo (Pro oder Max) kommt zusätzlich eine Kopie in deinen Cloud-Speicher (siehe Abschnitt 3.2). In einer geteilten App zählt das Abo des Besitzers: Hat er eines, kommt eine Kopie dessen, was du in dieser App aufnimmst, in seinen Cloud-Speicher, und alle Mitglieder sehen es (siehe Abschnitt 3.3). Das gilt auch, wenn du selbst kein Abo hast. Fotos legt Fabra schon bei der Aufnahme ohne Metadaten ab, also ohne Standort; Dateien liegen im Cloud-Speicher so, wie du sie hinzugefügt hast. Ein Foto geht außerdem an die KI, wenn eine App es ausdrücklich zur Analyse schickt oder du es im Bau-Chat anhängst (siehe Abschnitt 4); Tonaufnahmen gehen nie an die KI. Je App ist Platz für bis zu 100 Fotos, 50 Aufnahmen und 20 Dateien; ist er voll, fragt Fabra, ob das Älteste ersetzt werden soll.

Dein Geburtsjahr bleibt hier. In der Ersteinrichtung fragen wir nach deinem Geburtsdatum, weil sich das Mindestalter nur taggenau prüfen lässt — wer heute achtzehn wird, ist heute achtzehn. Tag und Monat verlassen das Eingabefeld nicht; sie werden für die Prüfung gebraucht und danach verworfen. Vom Ergebnis bleibt das Jahr im Speicher der App auf deinem Gerät. Gibst du ein Alter unter 18 an, wird stattdessen das Geburtsjahr dieser Angabe als Merker abgelegt (siehe Abschnitt 9). An uns wird weder das eine noch das andere übertragen, und es liegt in keinem Konto.

Eine Gerätekennung bleibt auf deinem Telefon. Damit das einmalige Startguthaben möglichst nur einmal je Gerät vergeben wird, legt Fabra auf dem iPhone eine Kennung im Schlüsselbund ab. Sie ist an dieses Gerät gebunden, wird nicht über iCloud geteilt und bleibt in der Regel erhalten, wenn du Fabra löschst und neu installierst. Auf Android liest Fabra die Android-ID, die das System für dieses Gerät und diese App vergibt; sie bleibt bei einer Neuinstallation gleich und ändert sich beim Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. An unseren Server geht die Kennung, wenn du dich anmeldest, auch als Gast. Dort wird sie sofort mit einem geheimen Zusatz in einen Hashwert umgerechnet, gespeichert wird nur dieser (siehe Abschnitt 3.2).

Was außerdem nur auf deinem Gerät bleibt. Diese Funktionen arbeiten lokal und schicken uns nichts:

Kamera, Mikrofon, NFC und Wecker gibst du je App frei. Ohne deine Erlaubnis bekommt eine App keinen Zugriff. Fotos aus deiner Mediathek und Dateien bekommt eine App nur, wenn du sie selbst im Auswahlfenster wählst.

Deine Apps gehen nicht selbst ins Internet. In der Fabra-App auf deinem Telefon läuft jede gebaute App mit einer Regel, die ihr Verbindungen nach außen verbietet, und Fabra lässt sie keine andere Seite öffnen. Sie erreicht nur, was Fabra ihr anbietet: ihren Speicher, geteilte Daten (siehe Abschnitt 3.3), die KI (siehe Abschnitt 4), freie Bilder (siehe Abschnitt 4.1) und, wenn du es bestätigst, das Teilen-Fenster deines Telefons, über das sie eine Datei an andere Apps gibt. Auch als Web-App im Browser baut sie selbst keine Verbindung nach außen auf; einen Link öffnet sie dort nur nach einer Rückfrage (siehe Abschnitt 3.3, „Als App aufs iPhone“).

Diktieren. Wenn du im Chat per Sprache diktierst, wandelt die Spracherkennung deines Telefons das Gesprochene in Text um. Auf dem iPhone ist das die von Apple, auf Android die des Systems (meist Google). Je nach Gerät und Sprache geschieht das auf dem Telefon oder auf Servern von Apple bzw. Google. Fabra legt das nicht fest. Fabra bekommt nur den fertigen Text und speichert keine Aufnahme davon.

3.2 In deinem Konto (Supabase)

Dein Konto und die Daten dazu liegen bei Supabase auf Servern in Frankfurt am Main (siehe Abschnitt 6).

WasWozuRechtsgrundlage
E-Mail-Adresse und Passwort-HashAnmeldungArt. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag)
Ein Gast-Konto: eine zufällige Kennung ohne E-Mail-AdresseBauen ohne Registrierung, Kontingentlit. b
Anmelde-Sitzungen: Zeitpunkte, IP-Adresse und Kennung von App bzw. Browser (User-Agent) je angemeldetem GerätSichere Anmeldung, Missbrauch erkennenlit. b und lit. f
Der zweite Faktor, wenn du ihn einschaltest: das Geheimnis für deine Authenticator-AppSchutz deines Kontoslit. b
Plan (Free, Pro oder Max), Anlage-Datum, Abrechnungszeitraum, Punkte-Guthaben, ob das Startguthaben freigegeben ist, gegebenenfalls der Zeitpunkt einer SperreAbrechnung, Kontingent, Schutz vor Missbrauchlit. b und lit. f
Verbrauch pro Zeitraum: Anzahl Builds, Chat-Nachrichten, App-KI-Aufrufe, verbrauchte Tokens und PunkteKontingent und Missbrauchsschutzlit. b und lit. f (berechtigtes Interesse)
Backup deiner Apps: Definition, gespeicherter Stand, Chatverlauf, VersionenWiederherstellung auf einem neuen Gerätlit. b
Cloud-Speicher (nur mit Abo): eine Kopie der Fotos, Aufnahmen und Dateien deiner Apps mit Zeitpunkt, Dateiname und Dauer, Fotos ohne MetadatenWiederherstellung auf einem neuen Gerät; Anzeige in geteilten Appslit. b
Dein Profilbild, wenn du eins setzt, ohne Metadaten; lesen kann es nur dein KontoAnzeige auf deinen Gerätenlit. b
Löschmarken: je App deines Kontos die Kennung, ob sie im Papierkorb, zurückgeholt, endgültig gelöscht oder (bei geteilten Apps) verlassen ist, und wann — kein InhaltDamit eine gelöschte App auch auf deinen anderen Geräten verschwindetlit. b
Die Ordnung deines Startbildschirms: Reihenfolge, Ordner mit ihren Namen, angeheftete, ausgeblendete und archivierte Apps, Widget-EinstellungenGleiche Ordnung auf allen deinen Gerätenlit. b
Deine Antwort auf „Wie bist du auf Fabra gestoßen?“, wenn du sie gibstZu wissen, wo Menschen Fabra findenArt. 6 Abs. 1 lit. f (berechtigtes Interesse; die Frage ist freiwillig, du kannst widersprechen)
Zeitpunkt und Fassung deiner Zustimmung zu den NutzungsbedingungenNachweis, dass und wozu zugestimmt wurdelit. b und lit. c
Zeitpunkt und Fassung deines „Verstanden“ zum Hinweis „Fabra ist eine KI“ (siehe Abschnitt 4)Nachweis, dass wir dich vor der ersten Nachricht an die KI darauf hingewiesen habenlit. b und lit. f
Ob du Neuigkeiten per E-Mail möchtestVersand nur, wenn du zugestimmt hastArt. 6 Abs. 1 lit. a (Einwilligung)
Feedback und Meldungen, die du in der App abschickst: Text, Art, Betreff, App-Version; bei einer Meldung außerdem Name und, bei einer geteilten App, Kennung der App, was du meldest (eine App, eine Antwort der KI, eine Bau-Karte oder eine Nachricht eines Mitglieds), der Grund und ein Auszug des gemeldeten Inhalts (bis 1.500 Zeichen)Fehler beheben, Meldungen bearbeitenlit. f
Blockierungen beim Teilen: wen du blockiert hast, mit dem Namen, den die Person in der App trug, und dem Namen dieser App (siehe Abschnitt 3.3)Damit ihr keine App mehr miteinander teiltlit. b
Ein Wunsch, den du abschickst, wenn Fabra etwas nicht bauen konnte — und nur mit gesetztem Haken auch der Text des betreffenden GesprächsZu wissen, was fehltArt. 6 Abs. 1 lit. a (Einwilligung)
Ein Hashwert deines Geräts und die Angabe, welches Konto dieses Gerät zuerst angemeldet hatDamit das einmalige Startguthaben möglichst nur einmal je Gerät ausgegeben wirdlit. f
Die Tage, an denen du die App geöffnet hast (das Datum), und wann du sie zuletzt an einem neuen Tag zum ersten Mal geöffnet hast (mit Uhrzeit)Zu wissen, ob Fabra benutzt wirdlit. f
Kaufverlauf: Planwechsel, Kaufdatum und Laufzeit; bei Punkte-Paketen Produkt, Kaufnummer des Stores und Store; ErstattungenAbrechnung, Kontingent, Nachweislit. b und lit. c
Hinweise an dich, etwa zu einer Sperre: Begründung, die verletzte Regel der Nutzungsbedingungen, die Adresse für deinen Widerspruch und wann du den Hinweis gesehen hastDich über Maßnahmen informierenlit. b und lit. c
Ein laufender Bau-Auftrag: deine Anfrage samt Anhängen, solange gebaut wird, danach das Ergebnis, bis deine App es abgeholt hatDamit ein Bau nicht verloren geht, wenn du die App schließt oder die Verbindung abbrichtlit. b
Technische Aufzeichnungen je KI-Anfrage: Zeitpunkt, Art (Bau, Gespräch, KI in einer App, Symbol), Modell, Plan, Dauer, Längen, Token-Zahlen, Ergebnis oder Fehlercode, welche Art Antwort angezeigt wurde (etwa Rückfrage oder Bau-Angebot), bei einer Ablehnung durch die KI deren Kategorie — keine TexteFehler finden, Kosten messen, Missbrauch erkennenlit. f
Zähler gegen Überlastung und Missbrauch: je Konto oder je Netz — das Netz nur als Hashwert aus deiner IP-Adresse und einem Zufallswert des Tages; dazu je Konto die Zeitpunkte deiner letzten KI-Aufrufe und Zähler für Abrufe aus dem Cloud-SpeicherSchutz vor Überlastung und Missbrauchlit. f

Zum laufenden Bau-Auftrag: Wenn du etwas bauen lässt, entsteht die Antwort auf unserem Server, auch wenn du die App zumachst. Ein großer Bau läuft dort in mehreren Schritten weiter. Dafür liegt deine Anfrage so lange am Server, bis der Bau fertig ist: dein Text, der bisherige Verlauf des Chats, der Code der App, angehängte Bilder oder Dateien und zwischen zwei Schritten der Zwischenstand der KI. Ist der Bau fertig, wird die Anfrage geleert. Das Ergebnis bleibt liegen, bis deine App es abgeholt hat; dann löscht sie es. Was nicht abgeholt wird, löscht ein stündliches Aufräumen, älter als 24 Stunden wird es nicht. Beides ist nur für dein Konto lesbar und erscheint in keiner Auswertung.

Zu den Tagen: Gespeichert wird ein Datum pro Kalendertag, an dem die App gestartet wurde — nicht wie oft, nicht welche App du geöffnet hast und nicht von welchem Gerät. Zusätzlich steht an deinem Konto, wann du die App zuletzt an einem neuen Tag zum ersten Mal geöffnet hast, mit Datum und Uhrzeit. Das ist die gröbste Auflösung, mit der sich überhaupt zählen lässt, wie viele Menschen Fabra an einem Tag benutzen.

Zu den Neuigkeiten per E-Mail: Der Haken beim Anlegen des Kontos ist standardmäßig aus. Du kannst die Einwilligung jederzeit in den Einstellungen geben und ebenso wieder zurücknehmen — der Widerruf wirkt für die Zukunft und kostet dich nichts anderes.

Zu den Wünschen: Wenn Fabra etwas nicht bauen kann, bietet die App an, den Wunsch an uns zu schicken. Was dann mitgeht, ist der kurze Text, den du absendest — vorausgefüllt, damit du nichts formulieren musst, und änderbar —, dazu eine kurze Zeile, in der Fabra beschreibt, was gefehlt hat, und die App-Version. Der Text des Gesprächs geht nur mit, wenn du im selben Blatt den Haken „Ganzes Gespräch mitschicken“ setzt; der ist standardmäßig aus. Auch dann gehen keine Bilder, keine Dateien und keine Daten aus deinen Apps mit. Text aus einem Chat landet nur auf diesem Weg und über eine Meldung in unserer Verwaltungsoberfläche (siehe Abschnitt 6.1). Dein Gerät verlässt Chat-Text auch an anderen Stellen: beim Bauen (an die KI, siehe Abschnitt 4), in der Datensicherung deines Kontos (siehe Abschnitt 3.2) und im gemeinsamen Chat einer geteilten App (siehe Abschnitt 3.3).

Zu Meldungen: Halte eine Antwort der KI, eine Bau-Karte oder eine Nachricht eines Mitglieds gedrückt und tippe auf „Melden“, oder melde eine ganze App. Mit der Meldung geht ein Auszug des gemeldeten Inhalts an uns, höchstens 1.500 Zeichen: bei einer Antwort ihr Text samt Rückfragen, bei einer Bau-Karte der Name der App und was sich geändert hat, bei einer Nachricht ihr Text. Den Auszug zeigt das Blatt, bevor du abschickst. Bei einer ganzen App geht nur ihr Name mit, kein Inhalt. Fabra sagt weder der gemeldeten Person noch dem Besitzer der App, wer gemeldet hat.

Zu Sicherheits-Mails: Ist dieser Versand eingeschaltet, schicken wir dir eine kurze Mail, wenn dein Passwort, deine E-Mail-Adresse oder dein zweiter Faktor geändert wurde oder wenn sich ein Browser mit deinem Konto angemeldet hat. Sie nennt, was geschah, und die Uhrzeit, bei einer neuen E-Mail-Adresse beide Adressen; eine IP-Adresse oder ein Gerät steht nicht darin. Verschickt wird sie über Resend (siehe Abschnitt 6).

Zum Geräte-Hash: Die Gerätekennung wird serverseitig mit einem geheimen Zusatz („Pepper“) gehasht. Gespeichert wird nur der Hashwert. Aus ihm lässt sich die Kennung nicht zurückrechnen, und wir können damit kein Gerät wiedererkennen, das die App nie hatte. Zum Hashwert merken wir uns, welches Konto dieses Gerät zuerst angemeldet hat. Löschst du dein Konto, bleibt der Hashwert ohne diese Verknüpfung bestehen. Sonst ließe sich das Startguthaben durch Löschen und Neuanlegen beliebig oft holen.

3.3 Wenn du eine App teilst

WasSichtbar für
Die App selbst (Name, Symbol, Farbe, Inhalt) und ihre Versionenalle Mitglieder
Die gemeinsamen Daten der App (z. B. eine geteilte Einkaufsliste)alle Mitglieder
Der gemeinsame Bau-Chat der Appalle Mitglieder; schreiben dürfen Besitzer und Bearbeiter
Fotos, Aufnahmen und Dateien der App — nur, solange der Besitzer ein Abo hat; sie liegen in seinem Cloud-Speicheralle Mitglieder
Dein selbst gewählter Anzeigename für diese Appalle Mitglieder
Die Kennung deines Kontos (eine Zufallszahl, keine E-Mail-Adresse; in allen geteilten Apps dieselbe)alle Mitglieder
Dein Platz in einer Rangliste oder Liste „je Person“alle Mitglieder
Deine persönlichen Daten in der App, etwa dein eigener Trainingsplannur du (siehe unten)
Bei „KI auch für deine Freunde“: wie viel KI-Kontingent du im laufenden Abrechnungsmonat des Besitzers über seine geteilten Apps zusammen verbraucht hastder Besitzer, mit deinem Anzeigenamen
Einladungslinks (Token, Rolle, ob eingelöst)nur du als Besitzer

Deine E-Mail-Adresse bekommt kein anderes Mitglied zu sehen — auch nicht der Besitzer der App. Mitglieder sehen von dir den Namen, den du dir für diese App gegeben hast (sonst die ersten Zeichen deiner Konto-Kennung), und was du in der App selbst einträgst. Dein Profilbild sehen sie nicht.

Persönliches in einer geteilten App. Eine App kann Daten „nur für dich“ speichern. Sie liegen am Server getrennt. Andere Mitglieder, auch der Besitzer, können sie über Fabra nicht lesen. Die App selbst läuft aber mit dem Code, den ihr Besitzer gebaut hat, und dieser Code verarbeitet auf deinem Gerät auch deine persönlichen Daten. Fabra nimmt Persönliches deshalb nur an, solange die App in einer Fassung läuft, die ihr Besitzer gebaut oder freigegeben hat. Mach in einer geteilten App nur mit, wenn du ihrem Besitzer vertraust.

Wenn du gehst. Verlässt du eine geteilte App, löscht Fabra deine persönlichen Daten darin und leert deinen Platz in Ranglisten. Was du in die gemeinsamen Daten, den gemeinsamen Chat oder den Cloud-Speicher der App gelegt hast, bleibt Teil der App.

Blockieren. Als Besitzer einer geteilten App kannst du ein Mitglied blockieren, als Mitglied den Besitzer. Danach teilt ihr keine App mehr miteinander, in keiner Richtung, auch nicht über einen Link. Dafür speichern wir, wer wen blockiert hat, mit dem Namen, den die blockierte Person in dieser App trug, und dem Namen der App. Sehen kann das nur, wer blockiert hat; die blockierte Person erfährt es von Fabra nicht. Der Eintrag verschwindet, wenn du die Person unter Konto → „Blockierte Personen“ freigibst oder eines der beiden Konten gelöscht wird.

Melden. Meldet ein Mitglied deine Nachricht im gemeinsamen Bau-Chat, geht ihr Text als Auszug an uns (siehe Abschnitt 3.2, zu Meldungen).

KI auch für deine Freunde. Hat der Besitzer einer geteilten App Max und diese Funktion für die App eingeschaltet, geht die KI, die du in seiner App nutzt, auf sein Kontingent. Er sieht dann, wie viel du in seinem laufenden Abrechnungsmonat über seine geteilten Apps zusammen verbraucht hast, mit deinem Anzeigenamen. Wofür, sieht er nicht. Fabra zeigt dir in der App, wenn das für eine App gilt.

Als App aufs iPhone. Du kannst eine App als Web-App auf den Home-Bildschirm legen. Ist sie noch nicht geteilt, wird sie dafür zu einer Teilung, in der nur du Mitglied bist, samt Bau-Chat; ist sie schon geteilt, läuft die Web-App in dieser Teilung. Die App und ihre Daten liegen dann wie bei einer geteilten App auf unserem Server. Die Seiten der Web-App kommen von app-fabra.de/a/… auf unserem Webspace (siehe Abschnitt 3.5). Ihre Adresse enthält den Namen der App; er steht deshalb auch in den Server-Protokollen des Webspace. Angemeldet wird die Web-App direkt aus Fabra heraus oder mit E-Mail und Passwort. Aus Fabra heraus zeigt der Browser eine zweistellige Zahl, die du in Fabra eingibst; erst dann bekommt er Zugang. Link und Code gelten nur einmal und nur für begrenzte Zeit; vom Code speichern wir nur einen Hashwert, dazu die Zahl und ob die Anmeldung bestätigt oder abgelehnt wurde, und er verfällt nach fünf Minuten. Wer innerhalb von 15 Minuten dreimal eine falsche Zahl eingibt, kann 15 Minuten lang keine Browser-Anmeldung bestätigen. Mit der Anmeldung bekommt der Browser eine Sitzung für dein ganzes Fabra-Konto, nicht nur für diese App. Die Sitzung, darunter deine E-Mail-Adresse, und die Daten der Web-App speichert dein Browser auf dem Gerät, ebenso, ob du den Hinweis „Fabra ist eine KI“ bestätigt und einer fremden App die KI erlaubt hast (siehe Abschnitt 4); beim Abmelden löscht die Seite das. Die App selbst läuft im Browser in einem abgeschotteten Rahmen und bekommt deine Sitzung nicht zu sehen. Wie in der Fabra-App baut sie selbst keine Verbindung nach außen auf. Will sie einen Link öffnen, zeigt Fabra zuerst die Adresse und fragt nach; erst nach „Öffnen“ geht die Seite in einem neuen Tab auf. Die Adresse kann Daten aus der App enthalten, und die sieht dann die fremde Seite. Nutze eine Web-App nur, wenn du dem vertraust, der sie gebaut hat.

3.4 Warteliste auf app-fabra.de

Auf unserer Startseite kannst du dich für eine Nachricht zum Start eintragen. Das ist kein Newsletter und keine Kontoanmeldung.

WasWarum
Deine E-Mail-Adresseum dir zum Start zu schreiben
Die Sprache der Seite (de/en)damit diese eine Mail in deiner Sprache kommt
Zeitpunkt des Eintrags und der Bestätigungals Nachweis deiner Einwilligung
Ein Zufallsschlüssel für die Links in der Mail und der Zeitpunkt der letzten Bestätigungs-Maildamit Bestätigen und Austragen nur über deine Mail gehen und nicht zu viele Mails kommen

Die Warteliste liegt in unserer Datenbank bei Supabase, auf Servern in Frankfurt am Main.

Deine IP-Adresse steht nicht in der Warteliste. Für den Nachweis genügen die beiden Zeitstempel. Die Server, die deine Anfragen annehmen, sehen sie trotzdem: Supabase beim Eintragen, Bestätigen und Austragen, unser Webserver beim Öffnen der Bestätigungsseite. Beide halten sie kurz in ihren Zugriffsprotokollen fest, Supabase je nach Tarif einen bis sieben Tage, unser Webserver wie in Abschnitt 3.5 beschrieben.

Gegen massenhafte Eintragungen zählen wir kurz, wie oft aus demselben Netz eingetragen wird. Dafür entsteht aus deiner IP-Adresse und einem Zufallswert ein Hashwert. Der Zufallswert entsteht jeden Tag neu und wird am Tag danach gelöscht. Die Adresse selbst speichern wir nicht, und nach dem Löschen des Zufallswerts lässt sich der Hashwert niemandem mehr zuordnen.

Bestätigung in zwei Schritten: Nach dem Eintrag bekommst du eine Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn du ihn anklickst, giltst du als angemeldet — ohne diesen Klick schreiben wir dir nie wieder, und der Eintrag wird nach 30 Tagen von selbst gelöscht. So kann dich auch niemand anderes auf die Liste setzen.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Widerruf jederzeit: Austragen kannst du dich über den Link in der Bestätigungsmail, auf der Bestätigungsseite oder per Mail an support@app-fabra.de. Austragen heißt bei uns löschen — die Adresse wird entfernt, nicht auf eine Sperrliste gesetzt. Zur Bestätigung schicken wir dir eine letzte Mail.

Der Versand dieser Mails läuft über unseren Webspace bei der ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich (Friedrichroda, Deutschland), auf dem auch diese Website liegt. Ein zusätzlicher Dienstleister ist daran nicht beteiligt — kein Newsletter-Anbieter, kein Versanddienst, und damit auch niemand, der erfährt, wann du eine Mail öffnest. Die Mails enthalten kein Bild und kein Zählpixel; sie laden beim Öffnen nichts nach. Wie jeder Mailserver hält der Server des Hosters den Versand mit der Empfängeradresse in seinen Protokollen fest; wie lange, richtet sich nach den Einstellungen des Hosters.

Die Warteliste hat mit deinem Fabra-Konto nichts zu tun: Wer sich einträgt, bekommt dadurch kein Konto, und wer ein Konto hat, steht dadurch nicht auf der Liste.

3.5 Diese Website

Die Website liegt bei der ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich in Deutschland. Beim Aufruf verarbeitet der Server technisch deine IP-Adresse, den Zeitpunkt, die aufgerufene Seite und Angaben zu deinem Browser, um die Seite auszuliefern. Der Hoster hält das in Server-Protokollen fest; wie lange sie aufbewahrt werden, richtet sich nach den Einstellungen des Hosters. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer funktionierenden und sicheren Website (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Die Website setzt keine Cookies und nutzt kein Analyse-Werkzeug. Schriften und Bilder liegen auf unserem eigenen Webspace; die Startseite lädt nichts von fremden Servern. Mit Supabase spricht die Website, wenn du dich in die Warteliste einträgst, bestätigst oder austrägst, wenn du ein Passwort zurücksetzt und wenn du eine Web-App nutzt. Deine Sprachwahl merkt sich dein Browser: auf der Startseite bis zum Ende der Sitzung (Session Storage), auf den Seiten für Einladung, Passwort und Bestätigung im lokalen Speicher des Browsers, bis du ihn löschst. Was eine Web-App speichert, steht in Abschnitt 3.3. Meldest du dich in einer Web-App mit E-Mail und Passwort an, kommt die Prüfung aus Abschnitt 3.6 dazu. Links zu Instagram und TikTok sind einfache Links. Erst ein Klick öffnet die fremde Seite.

3.6 Schutz vor Skripten (Cloudflare Turnstile)

Damit Programme nicht massenhaft Konten anlegen oder Passwörter durchprobieren, prüfen wir mit Cloudflare Turnstile, ob ein Mensch die Anfrage stellt. In der App geschieht das vor dem Registrieren, dem Anmelden und dem Start als Gast und bevor die App einen Code per Mail anfordert oder dein Passwort prüft; im Browser bei der Anmeldung einer Web-App mit E-Mail und Passwort. Die App lädt dafür kurz eine Seite von app-fabra.de, die das Prüf-Skript von Cloudflare holt. Meist siehst du davon nichts, manchmal ein Feld zum Antippen.

Cloudflare erhält dabei deine IP-Adresse, Angaben zu Browser bzw. App-Ansicht und Gerät und die Adresse der Seite, bei einer Web-App also auch ihre Kennung und ihren Namen. Heraus kommt ein einmal gültiges Prüfzeichen, das mit deiner Anfrage an unseren Server geht; der lässt es bei Cloudflare bestätigen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Fabra und deine Daten vor Missbrauch zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Cloudflare sitzt in den USA (siehe Abschnitt 6).

4. Die KI

Fabra baut mit Modellen von Anthropic PBC (USA, „Claude“). Anthropic verarbeitet die Inhalte als Auftragsverarbeiter. Die Stufen, die du in Fabra wählen kannst, sind verschiedene Modelle desselben Anbieters. Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Ohne die KI kann Fabra nichts bauen.

Der Hinweis vorab. Bevor du zum ersten Mal etwas an die KI schickst, zeigt Fabra ein Blatt: „Fabra ist eine KI.“ Es sagt, dass deine Eingaben über unseren Server an Anthropic in den USA gehen. Erst nach „Verstanden“ geht deine Nachricht hinaus. Zeitpunkt und Fassung dieses „Verstanden“ halten wir an deinem Konto fest (siehe Abschnitt 3.2), damit das Blatt nicht auf jedem Gerät neu kommt. Im Bau-Chat steht außerdem dauerhaft „KI · kann sich irren“.

Apps, die jemand anderes gebaut hat. Will eine geteilte App eines anderen Besitzers oder eine App aus einer .fabra-Datei die KI benutzen, fragt Fabra dich vorher: bei einer geteilten App einmal je App, bei einer importierten App jedes Mal. Deine Antwort liegt nur auf deinem Gerät bzw. in deinem Browser. In der Fabra-App änderst du sie im Menü der App unter „Zugriffe“.

Was an Anthropic geht:

Fotos gehen ohne Metadaten an Anthropic, also ohne Standort, Zeit und Gerät. Tonaufnahmen gehen nie an die KI.

Suche im Netz. Für aktuelle Angaben, etwa Wetter, Nachrichten oder Öffnungszeiten, kann das Modell im Bau-Chat oder in einer App im Netz suchen. Die Suche führt Anthropic mit seinem eigenen Werkzeug aus. Die Suchbegriffe entstehen aus deiner Anfrage. Weder deine App noch unser Server rufen dabei selbst Webseiten auf. Im Bau-Chat zeigt Fabra Titel und Website der Quellen; tippst du eine an, öffnet sich die Seite in deinem Browser, und diese Seite sieht dann deine IP-Adresse. Eine App bekommt die Quellen mit und soll sie anzeigen.

Was du dort hineinschreibst, entscheidest du. Gesundheitsdaten, Ausweisnummern oder Ähnliches gehören nicht in einen Prompt.

4.1 Freie Bilder (Wikimedia Commons)

Eine App kann freie Bilder aus Wikimedia Commons zeigen. Dafür fragt sie nur unseren Server. Unser Server sucht bei der Wikimedia Foundation (USA) und lädt die Bilder dort. Wikimedia sieht die Suchwörter und die Adresse unseres Servers, nicht deine und kein Konto. Suchergebnisse speichern wir bis zu einer Woche zwischen, Angaben zu einem Bild bis zu einem Monat. Die Suchwörter liegen dabei nur als Hashwert mit einem geheimen Schlüssel vor.

5. Abo

Käufe von Abos und Punkte-Paketen laufen über den App Store bzw. Google Play und werden von RevenueCat (USA) verwaltet. Die App verbindet sich beim Start mit RevenueCat, damit sie weiß, ob ein Abo läuft, auch wenn du nie etwas kaufst. Dabei gehen an RevenueCat eine Kennung (nach der Anmeldung die Kennung deines Fabra-Kontos; sie ist pseudonym, nicht anonym), die Kaufbelege des Stores und technische Angaben zur Verbindung. Unser Server fragt RevenueCat außerdem nach dem Stand deines Abos und bekommt von RevenueCat Meldungen über Käufe, Verlängerungen und Erstattungen. Davon speichern wir Plan, Kaufdatum und Laufzeit, bei Punkte-Paketen Produkt, Kaufnummer des Stores und Store, dazu Erstattungen (siehe Abschnitt 3.2). Zahlungsdaten sehen wir nicht. Die bleiben bei Apple bzw. Google.

6. Empfänger

DienstRolleSitz
Supabase Pte. Ltd.Konto, Datenbank, Speicher, Server-Funktionen, WartelisteSingapur; Server in Frankfurt am Main (AWS eu-central-1); Anfragen laufen über das Netz von Cloudflare; Zugriff aus Drittländern auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln
Cloudflare (von Supabase eingesetzt)Netzwerk vor den Servern von Supabase: Weiterleitung, Schutz vor AngriffenUSA (Unterauftragsverarbeiter von Supabase)
Cloudflare, Inc. (Turnstile)Prüfung, ob ein Mensch die Anfrage stellt (siehe Abschnitt 3.6)USA (Standardvertragsklauseln)
Anthropic PBCKI-Verarbeitung, Suche im NetzUSA (Standardvertragsklauseln)
RevenueCatAbo-VerwaltungUSA (Standardvertragsklauseln)
ResendVersand der Mails zu deinem Konto: Bestätigungscode, neue E-Mail-Adresse bestätigen, Passwort zurücksetzen und, wenn eingeschaltet, Sicherheits-Mails (siehe Abschnitt 3.2)USA (Standardvertragsklauseln)
AppleApp Store und Zahlung; Spracherkennung beim Diktieren auf dem iPhoneUSA / Irland
GoogleGoogle Play und Zahlung; Spracherkennung beim Diktieren auf AndroidUSA / Irland
ALL-INKL.COM – Neue Medien MünnichWebspace und Mailserver (Website, Seiten der Web-Apps, Warteliste-Mails)Friedrichroda, Deutschland
Wikimedia FoundationQuelle freier Bilder; erhält nur Suchwörter, keine Daten zu dirUSA

Auf Anfrage per Mail an support@app-fabra.de bekommst du eine Kopie der Standardvertragsklauseln.

6.1 Interner Zugriff

Ein Administrator — der Betreiber selbst — kann über eine getrennte, passwortgeschützte Oberfläche auf einen Teil dieser Daten sehen. Der Zweck ist benannt und begrenzt: Support, Abrechnung und die Bearbeitung von Meldungen.

Die Oberfläche ist mit Passwort und zweitem Faktor geschützt. Sichtbar sind dort je Konto: E-Mail-Adresse (bei Gästen keine), Plan und Abrechnungszeitraum, Punkte-Guthaben, eine Sperre samt Begründung, Verlauf von Planwechseln, Käufen und Erstattungen samt Store, Verbrauchszahlen, Anlage-Datum und letzter Aktivitätstag, ob ein zweiter Faktor eingerichtet ist, wie viele Apps gesichert sind und wie viel Cloud-Speicher belegt ist, ob „KI auch für deine Freunde“ eingeschaltet ist, Namen und Mitgliederzahl der geteilten Apps, die dir gehören, in wie vielen fremden geteilten Apps du Mitglied bist, wie oft eine Web-App angemeldet wurde, die technischen Aufzeichnungen zu KI-Anfragen (3.2), frühere Verwaltungseingriffe sowie Art und Status deiner Nachrichten an uns. Den Text von Feedback, Meldungen und Wünschen zeigt eine eigene Liste, bei einer Meldung mit dem Auszug des gemeldeten Inhalts, dem Grund und der E-Mail-Adresse dessen, der gemeldet hat. Für den Support kann der Administrator von dort eine Mail zum Zurücksetzen des Passworts an dein Konto auslösen.

Auch die Adressen auf der Warteliste (3.4) sind dort sichtbar, zusammen mit Sprache und den beiden Zeitstempeln — sie werden für die Start-Mail gebraucht, und der Administrator kann die Liste dafür als Datei ausgeben. An die Warteliste wird aus dieser Oberfläche nichts verschickt. Wer per Mail die Löschung seiner Adresse verlangt, wird dort gelöscht; die Löschung wird protokolliert, die Adresse selbst kommt dabei nicht ins Protokoll. Der normale Weg bleibt der Link in der Bestätigungsmail. An der Verarbeitung selbst ändert das nichts: Die Adressen lagen schon vorher in derselben Datenbank, nur ohne diese Ansicht.

Nicht sichtbar sind die Inhalte deiner Apps — weder was du in den Bau-Chat schreibst, noch der erzeugte Code, noch die Daten, die du in einer App erfasst. Die Ausnahmen: ein Gespräch, das du selbst als Wunsch mitgeschickt hast (siehe 3.2), und der Auszug, der mit einer Meldung kommt, etwa der Text einer gemeldeten Antwort oder Nachricht; beide stehen in derselben Liste wie Feedback und Meldungen. Zu KI-Anfragen sieht der Administrator sonst nur die technischen Aufzeichnungen, keine Texte. Von deinen Apps sieht der Administrator nur die Namen der geteilten Apps, die dir gehören, die gemeldet wurden oder an denen wir eingegriffen haben, und bei einer Meldung den Meldetext. Wen du blockiert hast, zeigt die Oberfläche nicht.

Jeder Eingriff wird protokolliert — wer, wann, was, und bei einer Sperrung oder beim Löschen einer geteilten App auch warum. Sperren oder löschen wir etwas von dir, bekommst du in der App einen Hinweis mit der Begründung, der verletzten Regel und der Adresse für deinen Widerspruch (siehe Abschnitt 3.2).

7. Wie lange

8. Deine Rechte

Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch (Art. 15–21 DSGVO), Widerruf einer Einwilligung für die Zukunft, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Für Auskunft und eine Kopie deiner Daten schreib an support@app-fabra.de.

Widerspruch: Wo wir Daten auf Grundlage unseres berechtigten Interesses verarbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), kannst du aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO). Schreib dafür an support@app-fabra.de, dann klären wir es mit dir.

Löschung geht direkt in der App: Einstellungen → oben dein Profil („Konto und Sicherung“) → Konto löschen. Danach bestätigst du, dass du es bist, in der Regel mit deinem Passwort. Ein Gast-Konto löschst du dort mit „Abmelden“ → „Abmelden und löschen“. Eine Anleitung steht auch unter app-fabra.de/konto-loeschen.html. Das entfernt Konto, Anmelde-Sitzungen, Backups, Cloud-Speicher, Profilbild, die geteilten Apps, die dir gehören (samt Symbolen und Dateien), deine Mitgliedschaften in anderen geteilten Apps samt deiner persönlichen Daten darin, Verbrauchszahlen, Käufe von Punkte-Paketen, Feedback, Meldungen und Wünsche, Blockierungen, Aktivitätstage, Hinweise an dich, deine Antwort auf die Herkunftsfrage, Löschmarken, Anmeldecodes für Web-Apps und die Ordnung deines Startbildschirms. Ohne Bezug zu deinem Konto bleiben: die technischen Aufzeichnungen zu KI-Anfragen bis zum Ende ihrer 12 Monate, der Geräte-Hash (3.2) und Einträge über Planwechsel. Was du in fremden geteilten Apps in die gemeinsamen Daten, den gemeinsamen Chat oder ihren Cloud-Speicher gelegt hast, bleibt Teil dieser Apps; dort kann auch die Kennung deines Kontos stehen bleiben, etwa als leerer Platz in einer Rangliste oder als Angabe, wer eine Fassung gebaut hat. Hat jemand eine Nachricht von dir gemeldet, bleibt seine Meldung samt Auszug bis zum Ende ihrer 24 Monate. Ein Verwaltungseingriff, der dein Konto betraf, bleibt 24 Monate im Protokoll. Hast du die App nicht mehr, schreib von der Adresse deines Kontos an support@app-fabra.de, Betreff „Konto löschen“; wir löschen es dann für dich.

Abo und RevenueCat: Dein Abo läuft über Apple bzw. Google und endet nicht mit dem Konto; kündige es dort. Dein Datensatz bei RevenueCat (eine Kennung ohne Namen und E-Mail-Adresse) wird mit dem Konto nicht automatisch gelöscht. Auf Anfrage per Mail an support@app-fabra.de veranlassen wir die Löschung auch dort.

Weitergeben: Deine eigenen Apps lassen sich einzeln als .fabra-Datei weitergeben (Menü der App → „Kopie verschicken“). Die Datei enthält die App selbst, nicht ihre Daten.

9. Mindestalter

Fabra richtet sich nicht an Personen unter 18. Wer jünger ist, kann kein Konto anlegen. Die Altersprüfung findet in der App statt und ohne dass dein Geburtsdatum zu uns gelangt (siehe 3.1).

Gibst du ein Alter unter 18 an, merkt sich die App das Geburtsjahr dieser Angabe auf dem Gerät und fragt erst wieder in dem Jahr, in dem du laut dieser Angabe 18 wirst. Auf dem iPhone liegt es zusätzlich im Schlüsselbund, nur auf diesem Gerät, nicht in iCloud, und bleibt in der Regel nach dem Löschen der App erhalten. Auf Android liegt es im Speicher der App; es verschwindet mit der App, außer die Gerätesicherung deines Telefons bringt es zurück. An uns geht es nicht.

10. Änderungen

Änderungen erscheinen an dieser Stelle mit neuem Datum.